GP3: Sechster Platz und Punkte für Patric Niederhauser

Patric Niederhauser, Spielberg 2014
Patric Niederhauser, Spielberg 2014

Nach einem durchwachsenen Qualifying startete der Berner Patric Niederhauser nur von Startplatz fünfzehn aus, ins erste Rennen. Der Start gelang gut und als sich das erste Durcheinander nach der ersten Kurve lichtete, war Patric Niederhauser bereits auf Platz zwölf. Im weiteren Verlauf des Rennens überholte er zwei weitere Konkurrenten und beendet das erste Rennen auf Platz zehn. Von diesem zehnten Platz startete der sympathische Schweizer dann auch hoch motiviert ins zweite Rennen. Patric Niederhauser erwischte wieder einen tollen Start und konnte dabei gleich ein paar Plätze gut machen. Doch während des Startgerangels in der ersten Runde musste er alle Plätze leider wieder hergeben. Dann startete der Schweizer eine fantastische Aufholjagd. Mit wunderschönen Überholmanövern presste sich der Kirchdorfer laufend weiter nach vorne. In der zwölften Runde sicherte er sich den sechsten Platz. Patric Niederhauser war schnell unterwegs und konnte den fünftplatzierten in den letzten zwei Runden noch unter Druck setzen, doch schlussendlich bleibt der Berner sechster und sicherte sich weitere Punkte für die Meisterschaft.

Patric Niederhauser: „Das Qualifying war mit dem fünfzehnten Platz sehr enttäuschend. Fürs Rennen haben wir bezüglich des Setups sicherlich Fortschritte gemacht. Die beiden Rennen haben mir durch die vielen Überholmanöver sehr viel Spass gemacht. Wir müssen uns einfach im Qualifying noch verbessern um weiter vorne starten zu können, denn im Rennen sind wir absolut mit dabei. Freue mich auf das nächste Rennen in 14 Tagen in Silverstone.“

Erster Sieg für Simon Stoller in der SCC

Simon Stoller, SCC, Cuspoman.com
Simon Stoller, SCC, Cuspoman.com

Hockenheim (D) 13.-14. Juni 2014

Trotz eines weiteren Nullers, aufgrund eines Motorschadens, beim zweiten Rennwochenende in Oschersleben, reiste der Berner Simon Stoller hoch motiviert nach Hockenheim. Dort fand vergangenen Freitag und Samstag der fünfte und sechste Lauf zur Sports Car Challenge statt.

Bereits im ersten Qualifying realisierte der achtzehnjährige aus Hindelbank die absolut schnellste Zeit in der Division II. Er nahm dem zweitplatzierten bereits über eine Sekunde ab, dies notabene mit gebrauchten Reifen! Im Qualifying für das zweite Rennen, erwischte Simon Stoller leider keine einzige wirklich freie Runde und wurde somit dritter.

Der Start zum ersten Rennen erwischte der Berner optimal. Von Runde zu Runde konnte sich Simon Stoller immer weiter vom Feld absetzte. Doch dann schlug ein weiteres Mal der Defektteufel zu. Mit gut zehn Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten, quittierte in der allerletzten Rennrunde leider die Benzinpumpe ihren Dienst.

Für das zweiten Rennen startete Simon Stoller vom dritten Startplatz aus. Noch in der ersten Runde fuhr der achtzehnjährige bereits auf Platz zwei. Der anschliessende Kampf um Platz eins war hart aber fair mit interessanten und sehenswerten Zweikämpfen. In der achten Runde konnte sich dann Simon Stoller schlussendlich definitiv durchsetzten und übernahm die Führung. Diese gab er nicht mehr ab und sicherte sich damit seinen ersten Sieg in der Sports Car Challenge.

Simon Stoller: „ Ich bin überglücklich, dass ich mit diesem Sieg endlich mein Potenzial bis zum Schluss aufzeigen konnte und dass ich jetzt endlich ein zählbares Resultat auf meinem Konto habe. Nun hoffe ich, dass damit das Pech endgültig abgeschüttelt ist. So machts definitiv mehr Spass. Jetzt freue ich mich bereits auf das nächste Rennen vom 4.- 6. Juli auf dem Red Bull Ring.“

Persönliche Bestzeit und Punkte gesammelt!

Noah Stutz, Santa Pod, FIA Europameisterschaftslauf, Cuspoman.com, Stefan Meier
Noah Stutz, Santa Pod, FIA Europameisterschaftslauf, Cuspoman.com, Stefan Meier

Santa Pod (GB) 24.-26. Mai 2014

Guten Mutes und voller Tatendrang kam das schweizerische Team Erbacher mit dem Hersberger Noah Stutz ins englische Santa Pod zum ersten FIA Europameisterschaftlauf. Zylinderköpfe wurden assembliert, Motorblöcke bestückt, Kupplungspakete vorbereitet und das Setup ausgetüftelt. Ready for Qualifying hiess es vermeintlich am Samstagmorgen, doch leider meinte es Petrus nicht gut. Es regnete in Strömen und an Trainingläufe resp. an ein Qualifying war an diesem Tag nicht mehr zu denken. Die Organisatoren versprachen deshalb für Sonntag drei Qualifikationsläufe.

Der erste Qualifikationslauf am Sonntag gelang Noah Stutz recht gut. Obwohl der Schweizer durch ein technisches Problem auf halber Strecke ausgebremst wurde lag er dennoch nach diesem Lauf auf dem fünften Platz.

Im zweiten Qualifikationslauf legte der junge Dragsterpilot eine beachtliche Reaktionszeit von 0.0953 hin. Obwohl Noah seinen Lauf nicht voll durchziehen und noch vor der Ziellinie vom Gas musste erreichte er mit einer Gesamtzeit von 4.3329 und einem Speed von 242 mph eine bemerkenswerte Laufzeit.

Mit der guten Zeit aus dem zweiten Lauf und um das Material zu schonen, entschied das Team zusammen mit Noah Stutz den dritten Qualifikationslauf auszulassen. Noahs Zitterpartie um die Qualifikation fürs Rennen nahm ein Ende als die beiden nachfolgenden Konkurrenten ihre Vorgabezeiten nicht erreichten und Noah definitiv auf Rang sieben und somit zum ersten Mal in der FIA Top Fuel Klasse für ein Rennen qualifiziert war.

Leider kam am Renntag (Montag – engl. Feiertag) der Regen zurück und an eine Durchführung der Rennläufe war nicht mehr zu denken. Demzufolge wurden die Resultate aus dem Qualifying gewertet. Mit dem siebten Rang sicherte sich der 19-jährige Hersberger nicht nur das beste Resultat seiner Karriere sondern auch die ersten FIA Europameisterschaftspunkte.

Noah Stutz: „Trotz des vielen Regens bin ich mit meinen zwei Läufen hier in Santa Pod ziemlich glücklich. Ich bin eine persönliche Bestzeit gefahren und habe wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt. Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in Finnland anfangs Juli. Hoffe, dass wir dort bessere Wetterbedingungen antreffen werden.“

www.noahstutz.com

Interview mit Top Fuel Dragster Fahrer Noah Stutz

Top Fuel Driver, Noah Stutz,
Top Fuel Driver, Noah Stutz,

Wie hast du dich auf diese Saison vorbereitet?
Auf diese Saison haben wir uns lange vorbereitet. Schon im Winter haben wir neue Crew-Mitglieder trainiert und diese an das Leben im Erbacher Racing Team eingewöhnt. Wir haben viel in neues Material investiert. Ebenso arbeite ich seit diesem Jahr mit einem Management zusammen, diesbezüglich kann ich mich jetzt voll und ganz auf das fahren konzentrieren.

Wie ist der erste Test verlaufen?
Der erste Test verlief vielversprechend. Obwohl uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, besonders am Sonntag, gemacht hat konnten wir wenigstens am Freitag und Samstag Zeit ein paar Läufe fahren. Robin unser Crewchief stand auch vor einer neuen Herausforderung, er hatte keine Vergleichsdaten von vorherigen Läufen weil wir mit komplett neuem Material da waren. Doch schon im zweiten Testlauf konnten wir über 60 Fuss mit 0.85 Sekunden eine sehr schnelle Zeit fahren. Das war die zweitschnellste Zeit die in Europa je auf diese Distanz je gefahren wurde. Also sind wir mit einem guten Gefühl im Bauch wieder nach Hause gereist.

Du bist bei Urs Erbacher in einem Schweizer Team, wie profitierst du von seiner enormen Erfahrung als 6-fachen Europameister?
Es ist wirklich super, dass ich bei Urs fahren kann, ich profitiere von jedem Tipp den er mir gibt. Sehr speziell ist es jetzt für mich gemeinsam mit ihm und doch als Konkurrent, eine Europameisterschaft gegen ihn bestreiten zu dürfen. Im Team funktioniert alles sehr gut, die Mechaniker sind mit der Umstellung mit plötzlich zwei Autos zu betreuen, gut zu recht gekommen. Ich freue mich auf jeden fall mit dem Team Erbacher auf Punkte jagt gehen zu dürfen.

Was erwartest du beim ersten Rennen
Nach den positiven Testläufen erwarte ich eigentlich nur gutes, doch es ist das erste Rennen, die Nervosität wird bei mir und den Teammitgliedern wird wieder da sein und alle wollen gleich gute Zeiten auf den Asphalt brennen. Ich hoffe ich kann mich in der oberen hälfte Qualifizieren und in den „eliminations“ am Sonntag denn einen oder anderen überraschen.

Was sind deine Ziele in der FIA-Europameisterschaft
Mein Ziel ist konstant zu Punkten und meinen ersten Rennsieg einzufahren. Ich weiss, dass alles möglich ist und deshalb setze ich mir auch hohe Ziele um mich noch mehr voranzutreiben. Top drei in der Gesamtabrechnung ist mein Ziel für die Europameisterschaft.

Auf was freust  du dich am meisten in dieser Saison
Am meisten freue ich mich auf die Strecken von Europa aus der Sicht im Top Fueler kennen zu lernen. Eine volle FIA EM im Top Fueler war schon immer mein Traum und deshalb werde ich alles geben. Ich freue mich jetzt auf das erste Rennen in Santa Pod am 24.-25. Mai 2014.

www.noahstutz.com

Folie1

Durchzogener Saisonstart in Barcelona für Patric Niederhauser

Patric-Barcelona-GP3-cuspoman.com
Patric-Barcelona-GP3-cuspoman.com

Qualifying GP3 – Sechste Starreihe (Platz 12)

Samstag 10. Mai 2014 – Nachdem das freie Training vom Vortag mit Platz neunzehn noch nicht optimal verlief, versuchte Patric Niederhauser im Qualifying die bestmöglichste Ausgangslage für’s Rennen herauszufahren. Motiviert bewegte sich der Schweizer bereits im ersten „Stint“ stets im Mittelfeld. Zehn Minuten vor Ende des Qualifying wechselte Patric Niederhauser auf den neuen Reifensatz. Mit 1.36.276 Min. gelang dem Berner, trotz Probleme mit der Balance des Autos, eine gute Runde. Als er eine weitere Runde anhängen wollte ging urplötzlich der Motor aus. Somit war leider eine Zeitverbesserung nicht mehr möglich. Patric Niederhauser musste seinen GP3-Rennwagen mit einer defekten Benzinpumpe ausrollen lassen. Da sich andere Fahrer zeitlich noch verbessern konnten, musste Patric das erste Rennen der Saison vom zwölften Platz, respektive aus der sechsten Startreihe in Angriff nehmen.

1. Rennen GP3 – Platz zehn im ersten Rennen

Samstag 10. Mai 2014 – Bei sommerlichen 27 Grad startete die GP3 zum ersten Rennen der Saison auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona. Patric Niederhauser erwischte nicht einen optimalen Start und musste gleich zwei Positionen abgeben. Doch mit tollen Manövern überholte der Berner im Startgetümmel mehrere Konkurrenten. Zusätzlich profitierte er noch vom Ausfall eines Fahrers vor ihm. Nach der ersten Runde war der Berner somit bereits auf dem zehnten Platz. Wie erwartet bauten bei den meisten Fahrern die Reifen dermassen stark ab, dass fast zwangsläufig keine Überholmanöver mehr stattfanden. Praktisch jeder fuhr dadurch seinem Vordermann einfach hinterher. Auch Patric fuhr deswegen, zumindest von Aussen gesehen, ein eher unspektakuläres Rennen und blieb bis zum Schluss auf dem zehnten Platz sitzen. Damit sicherte sich der Berner den ersten Meisterschaftspunkt der Saison. Das zweite Rennen wird Patric Niederhauser von Startplatz Zehn, aus der fünften Reihe in Angriff nehmen.

2. Rennen GP3 – Platz neun und schnellste Rennrunde

Sonntag 11. Mai 2014 – Das zweite Rennen wurde unter schwierigen Umständen gestartet. Über Nacht hatte es ein wenig geregnet und die Strecke war komplett feucht. Es war jedoch zu wenig nass um definitiv mit den Regenreifen loszufahren. Patric Niederhauser startete mit den Slicks und erwischte diesmal einen besseren Start. Er machte gleich drei Plätze gut. Da er bei diesen Temperaturen die Reifen nicht optimal auf Temperatur brachte, verlor der Berner leider bei diesen schwierigen Bedingungen in der Hälfte der Renndistanz wieder zwei Plätze. Danach fuhr Patric Niederhauser den neunten Rang nach Hause. In der letzten Runde sicherte sich der Berner noch die schnellste Rennrunde und holte so noch zwei weitere Meisterschaftspunkte.

Patric Niederhauser: „ Für das ganze Wochenende habe ich eigentlich mehr erwartet. Der Speed hat von Anfang an gefehlt. Bereits im freien Training hatten wir, übrigens auch meine Teamkollegen, recht mühe. Entgegen beim Test hier war es diesmal zu warm für uns. Wir haben einige Änderungen für’s Qualifying vorgenommen, die sich jedoch nicht positiv ausgewirkten. Weil ich noch Probleme mit der Benzinpumpe hatte war es am Schluss Platz zwölf. Das ist sicher nicht schlecht, aber es hat klar nicht unseren Erwartungen entsprochen. Beim ersten Rennen hatte ich am Start einen kleinen Fehler gemacht und das hat mich einige Positionen gekostet. Ich habe mich dann bis auf Platz zehn  zurückgekämpft. Ich hätte mir erhofft auf Platz acht zu fahren, was die Pole Position für das zweite Rennen bedeutet hätte. Beim zweiten Rennen waren sehr wechselhafte Bedingungen. Wir alle waren mit Slicks unterwegs und es war zu Beginn ziemlich nass. Deswegen war es eine riesige Rutschpartie. Das Rennen machte wirklich Spass und ich hatte tolle Kämpfe. Schlussendlich bin ich mit der schnellsten Rennrunde auf Platz neun gelandet. Das gibt weitere zwei wichtige Meisterschaftspunkte. Es war ein durchzogenes Wochenende für uns. Der Schaden hält sich jedoch in Grenzen. Wir schauen vorwärts und ich freue mich jetzt bereits auf das nächste Rennen auf dem Red Bull Ring.“

http://youtu.be/8zQAjS11aS0

Nächstes Rennen: 20.-22. Juni 2014 – Red Bull Ring, Österreich

Interview zum Saisonstart mit GP3 Rennfahrer Patric Niederhauser:

Patric Niederhauser, GP3, Cuspoman.com,
Patric Niederhauser, GP3, Cuspoman.com,
  • Wie hast du dich beim englischen Meisterteam Arden-Motorsport eingelebt?

Schon sehr gut. Ich fühle mich bereits wie zu Hause. Die Jungs schauen super zu mir. Natürlich haben wir über den Winter bereits durch die vielen Vorbereitungen begonnen, uns besser kennen zu lernen doch wirkliche Arbeit auf der Strecke war dies natürlich nicht. Zu Beginn der Tests, in Estoril und Jerez, fand also immer noch ein Lernprozess statt. Das wichtigste ist die Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Ingenieur und da denke ich, sind wir nun bereit für die Saison.

  • Wie bist du mit den Vorbereitungen und den Testfahrten in Estoril, Jerez und Barcelona zufrieden?

Am Anfang taten wir uns noch ein bisschen schwer. Es haben einige Dinge am Auto sowie die Reifen geändert und wir mussten zuerst verstehen, was da genau abgeht. Ebenfalls das vorher erwähnte Zusammenspiel zwischen Fahrer und Ingenieur mussten wir aufbauen. In Barcelona waren wir aber sehr konkurrenzfähig. Wir haben nun alle wichtigen Informationen und Daten die wir für einen erfolgreichen Saisonstart benötigen.

  • Was sind deine Ziele beim ersten Rennwochenende in Barcelona?

Das wichtigste ist sicherlich, dass wir viele Punkte sammeln. Das erste Rennen der Saison ist wie ein gutes Frühstück, das man für einen anstrengenden Tag braucht. Es wäre aber schön, wenn ich mit meinen mitreisenden Fans, Freunde und meiner Familie ein Podest feiern könnte.

  • Welches ist deine Lieblingsstrecke?

Meine Lieblingsstrecke ist Spa-Francorchamps. Aber das Schöne an dieser Saison ist, dass ich jede Strecke sehr mag. Das grosse Fragezeichen bleibt noch Sotchi. Das Track Layout sieht jedenfalls viel versprechend aus.

  • Auf was freust du dich in dieser Saison am meisten?

Da gibt es definitiv nicht nur ein spezielles Event. Ich freue mich auf nahezu jedes Rennen enorm und zu Jedem gibt es was zu erzählen. Sehr gespannt bin ich auf Sotchi. Die Highlights bilden aber wohl der Saisonstart in Barcelona, wo viele Freunde, Fans und meine Familie vor Ort sein werden und das Finale in Abu Dhabi mit dem Nachtrennen und der unglaublichen Atmosphäre.

 

ENGLISH

 

  • How did you get settled at the English champion team Arden-Motorsport?

Very good. I already feel at home. The guys really look after me. Of course we’ve got to know each toher better during winter due to the preparations. However this wasn’t proper work like it is at the track. At the beginning of our tests in Estoril and Jerez there was still some learning process. The most important thing is the co-operation between driver and engineer and I think now we’re ready for the season.

 

  • Are you happy with the preparation and test runs in Estoril, Jerez and Barcelona?

At the beginning we were still struggling a bit. A couple of things on the car and tyres have been changed and we had to get used to those changes of what exactly is going on. Also, the previously mentioned co-operation between driver and engineer had to be built up. In Barcelona we were very competitive. We gathered all the important information and data we need for a successful kick-off.

 

  • What are your goals for the first weekend in Barcelona?

The most important will surely be getting many points. The first race of the season is like a good breakfast you need before an exhausting day. Of course it would be nice to celebrate a podium finish with my fans, family and friends.

 

  • Which is your favorite circuit?

My favorite track is Spa-Francorchamps. But the good thing this season is that I like every track in the calendar. The big question mark remains Sotchi. The layout looks promising but we will see.

 

  • What are you looking forward to the most in this season?

Theres definately not just one specific event. I’m looking forward to pretty much every race and there’s something to talk about for each race too. I’m really curious to see Sotchi. But the highlights will probably be the kick-off in Barcelona where a lot of friends, fans and my family will be watching on site. And the finale in Abu Dhabi of course with the night race and an incredible atmosphere.

Folie1

SCC – Simon Stoller: Mit viel Pech beim ersten Renn-Weekend

Simon Stoller, SCC, Brünn 2014, Cuspoman.com
Simon Stoller, SCC, Brünn 2014, Cuspoman.com

Nach den erfolgreichen Testfahrten in Franciacorta (I) und dem tschechischen Brünn ging der junge Berner Simon Stoller optimistisch an die ersten beiden Meisterschaftsläufe der AvD Sports Car Challenge, ebenfalls in Brünn.

Bei schönem Wetter und gut besetzten Zuschauerrängen lies Simon Stoller auf dem tschechischen Rundkurs vor den Toren Prags sein Talent aufblitzen. Bei allen freien Trainings war der 18-jährige aus Hindelbank der Schnellste.

Im ersten Qualifying, gültig für das erste Rennen, fuhr der Berner mit 0.003 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz und sicherte sich somit die erste Startreihe. Es wäre sogar die Pole-Position möglich gewesen, doch um die Reifen für das Rennen zu schonen fuhr der sympathische Schweizer das Qualifying mit einem gebrauchten Reifensatz.

Beim zweiten Qualifying, gültig für das zweite Rennen, eroberte Simon Stoller, diesmal mit einem neuen Reifensatz unterwegs, problemlos die Pole-Position.

Leider schlug in beiden Rennen das Pech gnadenlos zu.
Im ersten Rennen musste Simon Stoller sein Wolf GB08/14 nach gut fünfzig Meter wegen eines technischen Defekts abstellen. Im zweiten Rennen musste der Schweizer wieder, diesmal nach zwei Runden, das Auto wegen Fehlzündungen und massivem Leistungsverlust abstellen.

Simon Stoller: „Eigentlich mag ich diese Strecke hier in Brünn und fühlte mich im Auto auch sehr wohl. Doch leider konnte ich mein Leistungspotenzial aufgrund der Defekte in beiden Rennläufen nicht zeigen. Ich hoffe, dass ich beim nächsten Renn-Wochenende am 24.-25. Mai 2014 in Oschersleben (D) mehr Glück haben werde“.

Top-Fuel Dragster-Fahrer Noah Stutz: Der erste Test verlief vielversprechend

Noah-Stutz-Test-Santa-Pod
Noah-Stutz-Test-Santa-Pod

Der erste Test der neuen Saison des Baselbieter Top-Fuel Dragster Fahrers Noah Stutz fand im englischen Santa-Pod statt. Bei typisch englischem Wetter fokussierte sich der jüngste lizenzierte Top-Fuel Dragster Fahrer der Welt auf seine ersten Testfahrten mit dem neuen Material.

Systematisch arbeitete sich Noahs Team, das Erbacher Racing Team, mit dem Chef, dem sechsfachen Europameister Urs Erbacher, kontinuierlich nach vorne. Beim ersten 60-Fuss Test gab es noch einen kleinen technischen Defekt, der zweite 60-Fuss Test konnte jedoch problemlos durchgeführt werden. Der 19-jährige Stutz fuhr sogar gleich die zweitschnellste Zeit die jemals bei den Top-Fuelern in Europa über 60-Fuss gefahren wurde.

Durch einen weiteren kleineren technischen Zwischenfall konnte der achtel-meile Test nicht programmgemäss durchgezogen werden. Der 8000-PS starke Motor lief leider nicht auf allen Zylindern. Trotzdem fuhr Noah Stutz damit eine beachtliche Zeit. Da es am Sonntag, dem letzten Testtag, den ganzen Tag regnete, konnten keine Läufe über die komplette Distanz von 1000-Fuss gefahren werden.

 

Noah Stutz.“ Ich bin mit dem Test sehr zufrieden. Die schnelle 60-Fuss Zeit zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unser verfügbares Material auch richtig funktioniert. Ich freue mich auf das erste Rennen Ende Mai, ebenfalls hier in Santa-Pod.“

 

Top-Fuel drag racer Noah Stutz: The first test went promising

The first test for the new season of the in Basel living Top-Fuel drag racer Noah Stutz took place in English Santa-Pod. With typical british weather the youngest licensed top-fuel drag racer of the world focused on his very first test drives with the new material.

Noah’s team Erbacher Racing with the six time european champion crew chef Urs Erbacher worked systematically and continuously forward. The first 60 feet test had a small technical defect, the second run however went smooth without any difficulties. The 19 year old Stutz immediately set the second fastest time for the Top-Fuel category in europe which has been recorded for a 60 feet run.

Due to another technical issue the eighth-mile test couldn’t be done. The 8000 horsepower engine didn’t run on all cylinders. However, Noah Stutz set another remarkable time. Because of rain on the last test day on Sunday the 1000 feet runs couldn’t be done either.

Noah Stutz: „I’m really satisfied with the test. The 60 feet time showed that we’re on the right track and our new material works for us. I’m looking forward to the first race end of May, also here in Santa-Pod.“

 

Renn-Kalender 2014:

23.-26. Mai / Main Event, Santa Pod (GB)

19.-22. Juni / Sweden Internationals, Tierp Motorpark (S)

04.-06. Juli / FHRA Nitro Nationals Alastaro, (FIN)

08.-10. August / Nitrolympx Hockenheim (D)

21.-24. August / Scandinavian Internationals, Tierp Motorpark (S)

04.-09. September / European Finals Santa Pod (GB)

30.Okt.-02.November / Las Vegas (USA)

13.-16. November / Pomona (USA)

GP3 Test in Barcelona: Jetzt freue ich mich auf den Saisonstart

GP3 Test, Patric Niederhauser, Arden, Barcelona,
GP3 Test, Patric Niederhauser, Arden, Barcelona,

Die letzten zwei offiziellen GP3-Testtage fanden in Barcelona auf dem Circuit de Catalunya statt. Der 4,65 km lange Grand-Prix-Kurs ist dann auch Austragungsort des ersten Meisterschaftslaufes der GP3, im Rahmen der Formel 1.

Der Schweizer GP3-Rennfahrer Patric Niederhauser machte zusammen mit seinem englischen Team von Arden-Motorsport auch in Barcelona weiter wichtige Fortschritte. Am Mittwochnachmittag fuhr er auf den sechsten Platz und am Donnerstagmorgen sogar mit einem bereits gebrauchten Reifensatz auf den fünften Platz. Am Donnerstagnachmittag übte das Team noch Reifenstopps und Patric fuhr noch einige Rennsimulationen. Beachtlich war, dass der Berner mit dem Renn-Set-up die schnellsten Runden drehte. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und stimmen soweit. Bis zum Saisonstart macht das Team jetzt noch den üblichen Feinschliff in der Werkstatt in Banburry-England. Somit kann es definitiv losgehen mit einer sicherlich sehr spannenden GP3-Saison 2014.

Patric Niederhauser: „Mit den beiden Testtagen hier in Barcelona bin ich zufrieden. Wir haben weiter hart gearbeitet und wieder grosse Schritte in die richtige Richtung gemacht. Es war toll zu sehen, dass wir mit dem Renn-Set-up zu den Schnellsten gehören. Nun freue ich mich auf den Saisonstart am 9.-11. Mai 2014 ebenfalls hier in Barcelona.“

Barcelona, 1. Testtag: Mittwoch 16. April 2014:

Morgen P11: 1:36,279 min (23 Runden); Nachmittag P6: 1:36,401 min (30 Runden)

Barcelona, 2. Testtag: Donnerstag 17. April 2014:

Morgen P5: 1:34,845 min (39 Runden); Nachmittag P18: 1:37.784 min (30 Runden)

 

GP3 Test in Barcelona:  Now I’m looking forward to the season

The last two official GP3 test days took place in Barcelona on the Circuit de Catalunya. The 4,65 km long Grand Prix circuit will also be the venue for the first race of the season next to formula 1.

Swiss GP3 racing driver Patric Niederhauser made great and important progress with his English team Arden-Motorsport in Barcelona. Wednesday afternoon saw the Swiss take P6 and Thursday on P5 with a used set of tires. The team used thursday afternoon to practice pitstops and Patric did a couple of race simulations. The Berne had a remarkable performance and set his fastest lap in race trim. The preparations are complete. Until the start of the season the team will do further fine-tuning as usual in their workshop in Banburry, England. Thus, bring on the certainly exciting GP3 season 2014.

Patric Niederhauser: „I’m very happy with the two test days. We’ve been working hard and again made big steps in the right direction. It was great to see us being one the fastest in race trim. Now I’m looking forward to the season kick-off on May 9. – 11. 2014 here in Barcelona.“

Barcelona, 1. test day: Wednesday April 16. 2014:

Morning P11: 1:36,279 min (23 laps); Afternoon P6: 1:36,401 min (30 laps)

Barcelona, 2. test day: Thursday April 17. 2014:

Morning P5: 1:34,845 min (39 laps); Afternoon P18: 1:37,784 min (30 laps)

 

GP3 – Kalender 2014

09.-11. Mai – Circuit de Catalunya, Spanien

20.-22. Juni – Red Bull Ring, Österreich

04.-06. Juli – Silverstone, England

18.-20. Juli – Hockenheimring, Deutschland

25.-27. Juli – Hungaroring, Ungarn

22.-24. August – Spa, Belgien

05.-07. September – Monza, Italien

10.-12. Oktober – Sochi, Russland

21.-13. November – Yas Marina Circuit, Abu Dhabi UAE

 

GP3 Test in Jerez: Bis zum Saisonstart gibt es noch einiges zu tun

GP3 Test, Patric Niederhauser, Jerez de la Frontera
GP3 Test, Patric Niederhauser, Jerez de la Frontera

Der zweite von insgesamt drei offiziellen GP3-Tests fand im andalusischen Jerez de la Frontera statt. Die ehemalige Grand Prix Strecke präsentierte sich trotz des blauen Himmels am ersten Tag noch etwas stürmisch. Am zweiten Tag liess der Wind nach und es wurde richtig warm.

Nach dem ersten Tag war der Schweizer Patric Niederhauser mit dem Testtag noch nicht wirklich zufrieden. Zuviel Unter- und Übersteuern verhinderten eine optimale Rundenzeit. Das englische Meisterteam aus dem Vorjahr, Arden-Motorsport, arbeitete jedoch systematisch, konsequent und unbeirrt an den verschiedenen Setups. Einige der Einstellungen waren gut und hilfreich, bei anderen entfernte man sich doch eher wieder weiter vom Ziel weg. Am Vormittag des zweiten Tages war dann klar, dass man in die richtige Richtung arbeitete. Die Zeitabstände nach vorne wurden enger. Am Nachmittag testete man bei Arden-Motorsport dann noch ein paar Rennsimulationen, die alle positiv und ohne Probleme verliefen.

Patric Niederhauser: „Obwohl ich nach dem ersten Testtag nicht happy war, spürte ich am zweiten Tag eine wesentliche Steigerung. Das gesamte Team und ich arbeiten sehr intensiv und hart daran um uns stetig zu verbessern. Heute haben wir grosse Fortschritte erzielt, darüber bin ich glücklich. Trotzdem gibt noch einiges zu tun bis zum Saisonstart aber wir sind auf dem richtigen Weg. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die letzten zwei Testtage nächste Woche in Barcelona“.

Jerez, 1. Testtag: Donnerstag 10. April 2014:

Morgen P11: 1:32,687 min (23 Runden); Nachmittag P13: 1:33,545 min (38 Runden)

Jerez, 2. Testtag: Freitag 11. April 2014:

Morgen P11: 1:31,578 min (28 Runden); Nachmittag P13: 1:33,512 min (35 Runden)

Der nächste offizielle GP3-Test: 16.-17. April 2014 in Barcelona (E)

 

GP3 test in Jerez: A lot to do until the season kick-off
The second of in total three official GP3 tests took place in andalusian Jerez de la Frontera. The former Grand Prix circuit presented itself in a stormy matter on the first day of testing despite a blue sky. The wind eased off on the second day and it got really warm.

After the first day the Swiss Patric Niederhauser wasn’t satisfied completely. Too much under- and oversteer prevented optimal lap times. The English champion team of the previous year, Arden-Motorsport, worked systematically and unsverwingly on different setups. Some of the adjustements were good and helpful, however others were counterproductive and slowed them down even more. The second morning saw the team coming closer to the top times and reducing the gap. In the afternoon race simulations were made by Arden-Motorsport. All of the tests went without a problem.

Patric Niederhauser: „Even though I wasn’t happy after the first day I felt a great improvement on the second day. The whole team and I worked very hard to constantly improve. Today we’ve made great progress and I’m very happy about that. However there’s a lot to do until the season kick-off but we’re on the right track. I’m really looking forward to the last two days of testing in Barcelona next week.“

Jerez, 1. test day: Thursday, April 10. 2014:

Morning: P11: 1:32,687 min (23 laps); Afternoon P13: 1:33,545 min (38 laps)

Jerez, 2. test day: Friday, April 11. 2014

Morning: P11: 1:31,578 min (28 laps); Afternoon P13: 1:33,512 min (35 laps)

Next official GP3 test: April 16. – 17. 2014 in Barcelona (E)