GP3: Sechster Platz und Punkte für Patric Niederhauser

Patric Niederhauser, Spielberg 2014
Patric Niederhauser, Spielberg 2014

Nach einem durchwachsenen Qualifying startete der Berner Patric Niederhauser nur von Startplatz fünfzehn aus, ins erste Rennen. Der Start gelang gut und als sich das erste Durcheinander nach der ersten Kurve lichtete, war Patric Niederhauser bereits auf Platz zwölf. Im weiteren Verlauf des Rennens überholte er zwei weitere Konkurrenten und beendet das erste Rennen auf Platz zehn. Von diesem zehnten Platz startete der sympathische Schweizer dann auch hoch motiviert ins zweite Rennen. Patric Niederhauser erwischte wieder einen tollen Start und konnte dabei gleich ein paar Plätze gut machen. Doch während des Startgerangels in der ersten Runde musste er alle Plätze leider wieder hergeben. Dann startete der Schweizer eine fantastische Aufholjagd. Mit wunderschönen Überholmanövern presste sich der Kirchdorfer laufend weiter nach vorne. In der zwölften Runde sicherte er sich den sechsten Platz. Patric Niederhauser war schnell unterwegs und konnte den fünftplatzierten in den letzten zwei Runden noch unter Druck setzen, doch schlussendlich bleibt der Berner sechster und sicherte sich weitere Punkte für die Meisterschaft.

Patric Niederhauser: „Das Qualifying war mit dem fünfzehnten Platz sehr enttäuschend. Fürs Rennen haben wir bezüglich des Setups sicherlich Fortschritte gemacht. Die beiden Rennen haben mir durch die vielen Überholmanöver sehr viel Spass gemacht. Wir müssen uns einfach im Qualifying noch verbessern um weiter vorne starten zu können, denn im Rennen sind wir absolut mit dabei. Freue mich auf das nächste Rennen in 14 Tagen in Silverstone.“

Durchzogener Saisonstart in Barcelona für Patric Niederhauser

Patric-Barcelona-GP3-cuspoman.com
Patric-Barcelona-GP3-cuspoman.com

Qualifying GP3 – Sechste Starreihe (Platz 12)

Samstag 10. Mai 2014 – Nachdem das freie Training vom Vortag mit Platz neunzehn noch nicht optimal verlief, versuchte Patric Niederhauser im Qualifying die bestmöglichste Ausgangslage für’s Rennen herauszufahren. Motiviert bewegte sich der Schweizer bereits im ersten „Stint“ stets im Mittelfeld. Zehn Minuten vor Ende des Qualifying wechselte Patric Niederhauser auf den neuen Reifensatz. Mit 1.36.276 Min. gelang dem Berner, trotz Probleme mit der Balance des Autos, eine gute Runde. Als er eine weitere Runde anhängen wollte ging urplötzlich der Motor aus. Somit war leider eine Zeitverbesserung nicht mehr möglich. Patric Niederhauser musste seinen GP3-Rennwagen mit einer defekten Benzinpumpe ausrollen lassen. Da sich andere Fahrer zeitlich noch verbessern konnten, musste Patric das erste Rennen der Saison vom zwölften Platz, respektive aus der sechsten Startreihe in Angriff nehmen.

1. Rennen GP3 – Platz zehn im ersten Rennen

Samstag 10. Mai 2014 – Bei sommerlichen 27 Grad startete die GP3 zum ersten Rennen der Saison auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona. Patric Niederhauser erwischte nicht einen optimalen Start und musste gleich zwei Positionen abgeben. Doch mit tollen Manövern überholte der Berner im Startgetümmel mehrere Konkurrenten. Zusätzlich profitierte er noch vom Ausfall eines Fahrers vor ihm. Nach der ersten Runde war der Berner somit bereits auf dem zehnten Platz. Wie erwartet bauten bei den meisten Fahrern die Reifen dermassen stark ab, dass fast zwangsläufig keine Überholmanöver mehr stattfanden. Praktisch jeder fuhr dadurch seinem Vordermann einfach hinterher. Auch Patric fuhr deswegen, zumindest von Aussen gesehen, ein eher unspektakuläres Rennen und blieb bis zum Schluss auf dem zehnten Platz sitzen. Damit sicherte sich der Berner den ersten Meisterschaftspunkt der Saison. Das zweite Rennen wird Patric Niederhauser von Startplatz Zehn, aus der fünften Reihe in Angriff nehmen.

2. Rennen GP3 – Platz neun und schnellste Rennrunde

Sonntag 11. Mai 2014 – Das zweite Rennen wurde unter schwierigen Umständen gestartet. Über Nacht hatte es ein wenig geregnet und die Strecke war komplett feucht. Es war jedoch zu wenig nass um definitiv mit den Regenreifen loszufahren. Patric Niederhauser startete mit den Slicks und erwischte diesmal einen besseren Start. Er machte gleich drei Plätze gut. Da er bei diesen Temperaturen die Reifen nicht optimal auf Temperatur brachte, verlor der Berner leider bei diesen schwierigen Bedingungen in der Hälfte der Renndistanz wieder zwei Plätze. Danach fuhr Patric Niederhauser den neunten Rang nach Hause. In der letzten Runde sicherte sich der Berner noch die schnellste Rennrunde und holte so noch zwei weitere Meisterschaftspunkte.

Patric Niederhauser: „ Für das ganze Wochenende habe ich eigentlich mehr erwartet. Der Speed hat von Anfang an gefehlt. Bereits im freien Training hatten wir, übrigens auch meine Teamkollegen, recht mühe. Entgegen beim Test hier war es diesmal zu warm für uns. Wir haben einige Änderungen für’s Qualifying vorgenommen, die sich jedoch nicht positiv ausgewirkten. Weil ich noch Probleme mit der Benzinpumpe hatte war es am Schluss Platz zwölf. Das ist sicher nicht schlecht, aber es hat klar nicht unseren Erwartungen entsprochen. Beim ersten Rennen hatte ich am Start einen kleinen Fehler gemacht und das hat mich einige Positionen gekostet. Ich habe mich dann bis auf Platz zehn  zurückgekämpft. Ich hätte mir erhofft auf Platz acht zu fahren, was die Pole Position für das zweite Rennen bedeutet hätte. Beim zweiten Rennen waren sehr wechselhafte Bedingungen. Wir alle waren mit Slicks unterwegs und es war zu Beginn ziemlich nass. Deswegen war es eine riesige Rutschpartie. Das Rennen machte wirklich Spass und ich hatte tolle Kämpfe. Schlussendlich bin ich mit der schnellsten Rennrunde auf Platz neun gelandet. Das gibt weitere zwei wichtige Meisterschaftspunkte. Es war ein durchzogenes Wochenende für uns. Der Schaden hält sich jedoch in Grenzen. Wir schauen vorwärts und ich freue mich jetzt bereits auf das nächste Rennen auf dem Red Bull Ring.“

http://youtu.be/8zQAjS11aS0

Nächstes Rennen: 20.-22. Juni 2014 – Red Bull Ring, Österreich

Interview zum Saisonstart mit GP3 Rennfahrer Patric Niederhauser:

Patric Niederhauser, GP3, Cuspoman.com,
Patric Niederhauser, GP3, Cuspoman.com,
  • Wie hast du dich beim englischen Meisterteam Arden-Motorsport eingelebt?

Schon sehr gut. Ich fühle mich bereits wie zu Hause. Die Jungs schauen super zu mir. Natürlich haben wir über den Winter bereits durch die vielen Vorbereitungen begonnen, uns besser kennen zu lernen doch wirkliche Arbeit auf der Strecke war dies natürlich nicht. Zu Beginn der Tests, in Estoril und Jerez, fand also immer noch ein Lernprozess statt. Das wichtigste ist die Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Ingenieur und da denke ich, sind wir nun bereit für die Saison.

  • Wie bist du mit den Vorbereitungen und den Testfahrten in Estoril, Jerez und Barcelona zufrieden?

Am Anfang taten wir uns noch ein bisschen schwer. Es haben einige Dinge am Auto sowie die Reifen geändert und wir mussten zuerst verstehen, was da genau abgeht. Ebenfalls das vorher erwähnte Zusammenspiel zwischen Fahrer und Ingenieur mussten wir aufbauen. In Barcelona waren wir aber sehr konkurrenzfähig. Wir haben nun alle wichtigen Informationen und Daten die wir für einen erfolgreichen Saisonstart benötigen.

  • Was sind deine Ziele beim ersten Rennwochenende in Barcelona?

Das wichtigste ist sicherlich, dass wir viele Punkte sammeln. Das erste Rennen der Saison ist wie ein gutes Frühstück, das man für einen anstrengenden Tag braucht. Es wäre aber schön, wenn ich mit meinen mitreisenden Fans, Freunde und meiner Familie ein Podest feiern könnte.

  • Welches ist deine Lieblingsstrecke?

Meine Lieblingsstrecke ist Spa-Francorchamps. Aber das Schöne an dieser Saison ist, dass ich jede Strecke sehr mag. Das grosse Fragezeichen bleibt noch Sotchi. Das Track Layout sieht jedenfalls viel versprechend aus.

  • Auf was freust du dich in dieser Saison am meisten?

Da gibt es definitiv nicht nur ein spezielles Event. Ich freue mich auf nahezu jedes Rennen enorm und zu Jedem gibt es was zu erzählen. Sehr gespannt bin ich auf Sotchi. Die Highlights bilden aber wohl der Saisonstart in Barcelona, wo viele Freunde, Fans und meine Familie vor Ort sein werden und das Finale in Abu Dhabi mit dem Nachtrennen und der unglaublichen Atmosphäre.

 

ENGLISH

 

  • How did you get settled at the English champion team Arden-Motorsport?

Very good. I already feel at home. The guys really look after me. Of course we’ve got to know each toher better during winter due to the preparations. However this wasn’t proper work like it is at the track. At the beginning of our tests in Estoril and Jerez there was still some learning process. The most important thing is the co-operation between driver and engineer and I think now we’re ready for the season.

 

  • Are you happy with the preparation and test runs in Estoril, Jerez and Barcelona?

At the beginning we were still struggling a bit. A couple of things on the car and tyres have been changed and we had to get used to those changes of what exactly is going on. Also, the previously mentioned co-operation between driver and engineer had to be built up. In Barcelona we were very competitive. We gathered all the important information and data we need for a successful kick-off.

 

  • What are your goals for the first weekend in Barcelona?

The most important will surely be getting many points. The first race of the season is like a good breakfast you need before an exhausting day. Of course it would be nice to celebrate a podium finish with my fans, family and friends.

 

  • Which is your favorite circuit?

My favorite track is Spa-Francorchamps. But the good thing this season is that I like every track in the calendar. The big question mark remains Sotchi. The layout looks promising but we will see.

 

  • What are you looking forward to the most in this season?

Theres definately not just one specific event. I’m looking forward to pretty much every race and there’s something to talk about for each race too. I’m really curious to see Sotchi. But the highlights will probably be the kick-off in Barcelona where a lot of friends, fans and my family will be watching on site. And the finale in Abu Dhabi of course with the night race and an incredible atmosphere.

Folie1

GP3 Test in Barcelona: Jetzt freue ich mich auf den Saisonstart

GP3 Test, Patric Niederhauser, Arden, Barcelona,
GP3 Test, Patric Niederhauser, Arden, Barcelona,

Die letzten zwei offiziellen GP3-Testtage fanden in Barcelona auf dem Circuit de Catalunya statt. Der 4,65 km lange Grand-Prix-Kurs ist dann auch Austragungsort des ersten Meisterschaftslaufes der GP3, im Rahmen der Formel 1.

Der Schweizer GP3-Rennfahrer Patric Niederhauser machte zusammen mit seinem englischen Team von Arden-Motorsport auch in Barcelona weiter wichtige Fortschritte. Am Mittwochnachmittag fuhr er auf den sechsten Platz und am Donnerstagmorgen sogar mit einem bereits gebrauchten Reifensatz auf den fünften Platz. Am Donnerstagnachmittag übte das Team noch Reifenstopps und Patric fuhr noch einige Rennsimulationen. Beachtlich war, dass der Berner mit dem Renn-Set-up die schnellsten Runden drehte. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und stimmen soweit. Bis zum Saisonstart macht das Team jetzt noch den üblichen Feinschliff in der Werkstatt in Banburry-England. Somit kann es definitiv losgehen mit einer sicherlich sehr spannenden GP3-Saison 2014.

Patric Niederhauser: „Mit den beiden Testtagen hier in Barcelona bin ich zufrieden. Wir haben weiter hart gearbeitet und wieder grosse Schritte in die richtige Richtung gemacht. Es war toll zu sehen, dass wir mit dem Renn-Set-up zu den Schnellsten gehören. Nun freue ich mich auf den Saisonstart am 9.-11. Mai 2014 ebenfalls hier in Barcelona.“

Barcelona, 1. Testtag: Mittwoch 16. April 2014:

Morgen P11: 1:36,279 min (23 Runden); Nachmittag P6: 1:36,401 min (30 Runden)

Barcelona, 2. Testtag: Donnerstag 17. April 2014:

Morgen P5: 1:34,845 min (39 Runden); Nachmittag P18: 1:37.784 min (30 Runden)

 

GP3 Test in Barcelona:  Now I’m looking forward to the season

The last two official GP3 test days took place in Barcelona on the Circuit de Catalunya. The 4,65 km long Grand Prix circuit will also be the venue for the first race of the season next to formula 1.

Swiss GP3 racing driver Patric Niederhauser made great and important progress with his English team Arden-Motorsport in Barcelona. Wednesday afternoon saw the Swiss take P6 and Thursday on P5 with a used set of tires. The team used thursday afternoon to practice pitstops and Patric did a couple of race simulations. The Berne had a remarkable performance and set his fastest lap in race trim. The preparations are complete. Until the start of the season the team will do further fine-tuning as usual in their workshop in Banburry, England. Thus, bring on the certainly exciting GP3 season 2014.

Patric Niederhauser: „I’m very happy with the two test days. We’ve been working hard and again made big steps in the right direction. It was great to see us being one the fastest in race trim. Now I’m looking forward to the season kick-off on May 9. – 11. 2014 here in Barcelona.“

Barcelona, 1. test day: Wednesday April 16. 2014:

Morning P11: 1:36,279 min (23 laps); Afternoon P6: 1:36,401 min (30 laps)

Barcelona, 2. test day: Thursday April 17. 2014:

Morning P5: 1:34,845 min (39 laps); Afternoon P18: 1:37,784 min (30 laps)

 

GP3 – Kalender 2014

09.-11. Mai – Circuit de Catalunya, Spanien

20.-22. Juni – Red Bull Ring, Österreich

04.-06. Juli – Silverstone, England

18.-20. Juli – Hockenheimring, Deutschland

25.-27. Juli – Hungaroring, Ungarn

22.-24. August – Spa, Belgien

05.-07. September – Monza, Italien

10.-12. Oktober – Sochi, Russland

21.-13. November – Yas Marina Circuit, Abu Dhabi UAE

 

GP3 Test in Jerez: Bis zum Saisonstart gibt es noch einiges zu tun

GP3 Test, Patric Niederhauser, Jerez de la Frontera
GP3 Test, Patric Niederhauser, Jerez de la Frontera

Der zweite von insgesamt drei offiziellen GP3-Tests fand im andalusischen Jerez de la Frontera statt. Die ehemalige Grand Prix Strecke präsentierte sich trotz des blauen Himmels am ersten Tag noch etwas stürmisch. Am zweiten Tag liess der Wind nach und es wurde richtig warm.

Nach dem ersten Tag war der Schweizer Patric Niederhauser mit dem Testtag noch nicht wirklich zufrieden. Zuviel Unter- und Übersteuern verhinderten eine optimale Rundenzeit. Das englische Meisterteam aus dem Vorjahr, Arden-Motorsport, arbeitete jedoch systematisch, konsequent und unbeirrt an den verschiedenen Setups. Einige der Einstellungen waren gut und hilfreich, bei anderen entfernte man sich doch eher wieder weiter vom Ziel weg. Am Vormittag des zweiten Tages war dann klar, dass man in die richtige Richtung arbeitete. Die Zeitabstände nach vorne wurden enger. Am Nachmittag testete man bei Arden-Motorsport dann noch ein paar Rennsimulationen, die alle positiv und ohne Probleme verliefen.

Patric Niederhauser: „Obwohl ich nach dem ersten Testtag nicht happy war, spürte ich am zweiten Tag eine wesentliche Steigerung. Das gesamte Team und ich arbeiten sehr intensiv und hart daran um uns stetig zu verbessern. Heute haben wir grosse Fortschritte erzielt, darüber bin ich glücklich. Trotzdem gibt noch einiges zu tun bis zum Saisonstart aber wir sind auf dem richtigen Weg. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die letzten zwei Testtage nächste Woche in Barcelona“.

Jerez, 1. Testtag: Donnerstag 10. April 2014:

Morgen P11: 1:32,687 min (23 Runden); Nachmittag P13: 1:33,545 min (38 Runden)

Jerez, 2. Testtag: Freitag 11. April 2014:

Morgen P11: 1:31,578 min (28 Runden); Nachmittag P13: 1:33,512 min (35 Runden)

Der nächste offizielle GP3-Test: 16.-17. April 2014 in Barcelona (E)

 

GP3 test in Jerez: A lot to do until the season kick-off
The second of in total three official GP3 tests took place in andalusian Jerez de la Frontera. The former Grand Prix circuit presented itself in a stormy matter on the first day of testing despite a blue sky. The wind eased off on the second day and it got really warm.

After the first day the Swiss Patric Niederhauser wasn’t satisfied completely. Too much under- and oversteer prevented optimal lap times. The English champion team of the previous year, Arden-Motorsport, worked systematically and unsverwingly on different setups. Some of the adjustements were good and helpful, however others were counterproductive and slowed them down even more. The second morning saw the team coming closer to the top times and reducing the gap. In the afternoon race simulations were made by Arden-Motorsport. All of the tests went without a problem.

Patric Niederhauser: „Even though I wasn’t happy after the first day I felt a great improvement on the second day. The whole team and I worked very hard to constantly improve. Today we’ve made great progress and I’m very happy about that. However there’s a lot to do until the season kick-off but we’re on the right track. I’m really looking forward to the last two days of testing in Barcelona next week.“

Jerez, 1. test day: Thursday, April 10. 2014:

Morning: P11: 1:32,687 min (23 laps); Afternoon P13: 1:33,545 min (38 laps)

Jerez, 2. test day: Friday, April 11. 2014

Morning: P11: 1:31,578 min (28 laps); Afternoon P13: 1:33,512 min (35 laps)

Next official GP3 test: April 16. – 17. 2014 in Barcelona (E)

 

Patric Niederhauser zufrieden mit den ersten beiden Testtagen

P10201011. Testtag Estoril, 27.März 2014:

Morgen P16: 1:31,174 min (13 Runden); Nachmittag P14: 1:13,927 min (18 Runden)

2. Testtag Estoril, 28. März 2014:                                                                          

Morgen P12: 1:30,302 min (31 Runden); Nachmittag P11: 1:29,745 min (30 Runden)

In Estoril fand der erste, von insgesamt drei kollektiven Tests der GP3 statt. Der ehemalige Grand Prix Kurs in der Nähe von Lissabon, empfing die Teams und die Fahrer mit viel Wind, zeitweise Sonne und starkem Regen.

Patric Niederhauser absolvierte in den ersten beiden Testtagen mit dem englischen Arden-Team insgesamt 92 Runden. Die beiden Testtage verliefen absolut problemlos. Einzig ein defekter Anlasser kurz vor der Mittagspause sowie das schlechte Wetter am ersten Tag gab es zu verzeichnen. Das Team war in den ersten zwei Tagen bewusst nicht auf schnelle Rundenzeiten aus, galt es doch nach fast 5 Monaten Pause primär den Rhythmus wieder zu finden. Auch wurde das Verhalten der neuen Reifen von Pirelli intensiv getestet, wie auch weitere zusätzliche Setuparbeiten hinsichtlich der neuen Saison, die am 9.-11. Mai 2014 in Barcelona beginnt.

Patric Niederhauser: „Mit dem ersten Test bin ich zufrieden. Wir konnten unser Testprogramm auf Grund des Wetters nicht planmässig durchziehen. Trotzdem haben wir viel gelernt und konnten bereits wichtige Erkenntnisse für die kommende Saison sammeln. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung der Tests in zwei Wochen in Jerez.“

Die nächsten GP3-Tests:

10.-11. April 2014 in Jerez de la Frontera (E)

16.-17. April 2014 in Barcelona (E)

Gelungener Auftritt für den Berner Autorennfahrer Patric Niederhauser

Patric Niederhauser / Event, Cuspoman.com, GP3, Stefan Meier
Patric Niederhauser / Event, Cuspoman.com, GP3, Stefan Meier

Der 22-jährige Schweizer GP3-Rennfahrer Patric Niederhauser orientierte am vergangen Freitag vor gut hundertfünzig Freunden, Bekannten, Gönner, Sponsoren und Journalisten über die neue Saison.

Die Werkstatthalle des elterlichen Kieswerks wurde durch die verschiedenen ausgestellten Rennwagen, u.a der LMP2-Rennwagen mit dem Patric letztes Jahr die 24-Stunden von Le Mans bestritten hat, quasi in ein Museum umfunktioniert. Bei dieser einzigartigen Rennsportatmosphäre erlebten die Gäste ein tolles Apéro vor einmaliger Kulisse.

Der sympathische Kirchdorfer orientierte souverän über die vergangene wie aber auch über die kommende GP3-Saison. Mit dem Wechsel in das erfahrene englische Meisterteam von Arden-International, hat Patric Niederhauser die besten Chancen die GP3-Meisterschaft 2014 zu gewinnen.

Patric bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei seiner Familie, Gönner und neuen Sponsoren (Stand 14. März 2014), wie Kolumbus Immobilien, Formex Watch, Motorex, Buffalo Energy, Vigier Beton sowie der Firma Häuselmann für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung.

Exclusive Interview with Patric Niederhauser

Patric Niederhauser has teamed up with Arden International for the 2014 GP3 season after spending two years driving for Jenzer Motorsport.

The Swiss driver, 22, has two race wins and a further four GP3 podiums in his cabinet and has expressed that he hopes to “bring more trophies home for his dad.”

In his first interview since last week’s announcement, Patric Niederhauser talks openly about the deal and the season ahead.

Q. Congratulations on your seat with Arden in GP3. What are your feelings about the news?

A. Thank you very much. I feel absolutely great and I can’t wait for Estoril to jump into the car. I am also happy to know early on what I’m actually going to do this year. With this I can concentrate myself fully on training and preparing the season with my new team.

Q. You’ve contested in two season of GP3 before this season but with Jenzer. How are you looking forward to a new challenge with this team?

A. Well, a couple of things are going to be different now. For the first time in my career I will work with a team that’s not based in Switzerland. Already during the post-season tests in Abu Dhabi I realized that the way to work and the mentality is different. I’m really looking forward to get it started.

Q. You’ve won two races and been on the podium some four other times. Do you expect to add to this tally with Arden?

A. My goal is to fight for the championship and obviously to win as many races as possible. We have to work hard and give our best and the rest will come by itself. I hope to bring some more trophies home for my dad.

Q. At the end of this year, you’ll have three years’ worth of GP3 experience under your belt. Will you hope to move on next year?

A. Normally the plan is to spend only two years in the same category as a young driver. But with the arriving of the new car last year and the lack of a good results, I think I made the right decision about one more year in GP3. The future will show it.

Q. Last season, after a very good start, you seemed to struggle to make the cut. What were the reasons for this?

A. That’s a difficult question. For sure there was not only one reason for that. A couple of bad things came together and I also had many times just bad luck. But obviously we also lacked speed. People have different opinions but I for myself know – or at least I think I know – why. It’s hard to judge it right.

Q. For 2014 however, we have a calendar of nine events, including a new event in Russia. Are you looking forward to this new challenge, or do you have a preferred circuit?

A. I’m very looking forward to Sochi. A new circuit is always nice to discover. But honestly I’m actually really looking forward to the whole season. They are all circuits I really like and especially Austria is a race I can’t wait for.

Q. And finally, can you tell us something interesting about yourself?

A. To keep it simple: Anything with four wheels, a steering wheel and an engine. That’s basically all I need to have fun.

PNADTE

Arden confirms Niederhauser for 2014 GP3 Season

C76D4865GP3 race winner Patric Niederhauser (22) joins Arden to contest the 2014 GP3 Championship.

The Swiss driver has two years GP3 Series experience in his tenure, securing two race wins, in Valencia and Hockenheim and six podiums. His faultless performance during end of season testing proved that he would be an asset to the team for the upcoming season.

Julian Rouse (Sporting Director): “Patric is a proven race winner in GP3 and working with him in Abu Dhabi in November highlighted to everyone at Arden that he has what it takes to challenge for the championship in 2014. Even though we only worked together for one day during the testing the relationship between Patric and the team was very strong and now we need to focus on developing this further in the pre- season testing. “

Patric Niederhauser: “After a great post-season test day in Abu Dhabi I am extremely happy to drive for Arden International in the GP3 Series 2014. It will be my third year in GP3 so my goal is to fight for the Championship. It will be an immense pleasure to work with them and I’m looking forward to a new chapter in my career.”

 

ARDEN BESTÄTIGT NIEDERHAUSER FÜR DIE 2014 GP3 SAISON

Der GP3 “Race-Winner” Patric Niederhauser (22) fährt 2014 in der GP3-Meisterschaft für das Team Arden.

Der schweizer Fahrer hat zwei Jahre GP3-Serie Erfahrung, gewann zwei Rennen, Valencia und Hockenheim und hatte insgesamt sechs Podiumsplätze. Seine tadellose Perfomance beim Test Ende der Saison bewies, dass er für die kommende Saison ein Gewinn für das Team ist.

Julian Rouse (Sporting Director): “ Patric ist ein erprobter Renngsieger in der GP3 und die Zusammenarbeit mit ihm im November in Abu Dhabi hebte beim gesamten Team Arden hervor, dass er das hat was es braucht, für die Herausforderung in der Meisterschaft 2014. Obschon wir beim Test nur während eines Tages zusammenarbeiteten, war die Verbindung zwischen Patric und dem Team sehr stark und nun müssen wir uns auf die Weiterentwicklung dessen, bei den kommenden Tests fokusieren.

Patric Niederhauser: “ Nach einem grossartigen Testtag in Abu Dhabi bin ich extrem glücklich, dass ich für Arden International in der GP3-Series 2014 fahren kann. Es wird mein drittes Jahr in der GP3 sein und mein Ziel ist es, um die Meisterschaft zu kämpfen. Es freut mich riesig mit ihnen zu arbeiten und ich schaue auf ein neues Kapitel in meiner Karriere. “

Patric Niederhauser markiert Bestzeit bei GP3-Tests

Tag 1: Jenzer Motorsport

Morgen P2: 1:56,584 min (19 Runden), Nachmittag P11: 1:56,614 min (24)

Tag 2: ART Grand Prix

Morgen P2: 1:56,270 min (24); Nachmittag P2: 1:55,637 min (27)

Tag 3: MW Arden

Morgen P2: 1:55,827 min (23); Nachmittag P1: 1:55,372 min (26)

 

Patric Niederhauser hat bei den GP3-Tests auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi die absolute Bestzeit markiert. Der 22-jährige Berner hat an drei Tagen für drei verschiedene Teams getestet. Am Dienstag drehte Niederhauser insgesamt 43 Runden für das Team Jenzer Motorsport aus Lyss, für das er schon die letzten zwei Jahre in dieser Nachwuchskategorie gefahren ist. In der Morgensession belegte er Platz 2. Am Nachmittag war er mit sieben Zehntel Rückstand auf die Spitze Elftschnellster. Am Mittwoch nahm Niederhauser im Dallara-GP3 von ART Platz. Dort absolvierte er 51 Umläufe und liess sich morgens wie nachmittags die zweitschnellste Zeit notieren. Am dritten und letzten Tag stand der Gesamt-13. der vergangenen Saison bei MW Arden im Einsatz. Im Auto des frischgebackenen GP3-Meisters Daniil Kvyat erzielte er zuerst die zweitschnellste Zeit. Am Nachmittag steigerte sich Niederhauser nochmals und brennte mit 1:55,372 min die absolute Bestzeit in den heissen Wüstenasphalt.

Patric Niederhauser: „Zuerst einmal möchte ich mich bei den Teams bedanken, die mir diese Testgelegenheiten ermöglicht haben. Ich hatte keine einfache Saison und bin deshalb umso glücklicher, dass ich sie so erfolgreich abschliessen konnte. Am ersten Tag bin ich für mein bisheriges Team Jenzer Motorsport gefahren. Obwohl es am Nachmittag nicht so gut lief, kann ich mit meiner schnellsten Zeit am Morgen zufrieden sein. Die erzielte ich nämlich mit gebrauchten Reifen im Auto meiner Teamkollegin Samin Gómez. Am zweiten Testtag fuhr ich für ART Grand Prix. Obwohl ich das Team nicht kannte, fühlte ich mich sofort sehr vertraut. Das Auto fühlte sich zwar anders an. Es war steifer. Auch hatten wir andere Bremszylinder. Aber mit zweimal P2 bin ich sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit den Ingenieuren war sehr gut. Ich habe viel dazugelernt. Das gilt auch für den dritten Tag bei MW Arden. Dort durfte ich im Auto von GP3-Meister Daniil Kvyat Platz nehmen. Schon am Morgenmischten wir ganz vorne mit. Am Nachmittag fuhr ich dann die absolut beste Zeit des ganzen Tests. Das hat natürlich nicht nur mich, sondern auch das Team gefreut. Welche Auswirkung der Test auf meine Planung für 2014 haben wird, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich die Saison mit einer Bestzeit beenden konnte und schaue – um einige Erfahrung reicher – sehr zuversichtlich nach vorne.“

PNADTE